Schlafen ohne Sorgen

Wer hat nicht einmal Probleme beim Einschlafen. Gehen einem zu viele Gedanken durch den Kopf, die einen daran hindern einzuschlafen?

Ein gesunder Schlaf ist für unseren Körper und unsere Seele sehr wichtig. So müde wir auch sind, fällt uns das Einschlafen manchmal sehr schwer. Wenn einem der Kopf unaufhörlich an Stresssituationen oder an Dinge denken lässt, die noch erledigt werden müssen, dann ist es fast unmöglich, dass man gedankenfrei einschlafen und einen erholsamen Schlaf finden kann.

Damit ein ausruhen möglich ist und man seinem Kopf und Geist ruhe gönnen kann ist es wichtig sich von den Gedanken, die einen belasten zu befreien.

Wenn die Gedanken verfliegen
Wenn einem die Gedanken den Schlaf rauben, ist es einen versuch wert sich vorzustellen, wie diese Gedanken den Kopf verlassen. Sich vorstellen, dass neben dem Bett ein großer Korb steht, in den man all seine unruhigen Gedanken hineinpackt. Dieser Wirrwarr an Gedanken das in diesem Korb solange gefangen ist, bis sie am nächsten Morgen selbst wieder befreit.

Ruhe finden
Wenn einem die Gedanken Tag für Tag den Schlaf rauben ist es an der Zeit sich darüber im Klaren zu werden, was los ist. Warum und welche Gedanken dafür sorgen, dass man nicht schlafen kann. Denn auf Dauer macht einen eine solche Situation Krank. Es gilt wieder ruhe zu finden. Dies kann man zb. mit Meditation erreichen. Und die Gedanken einmal zu Papier zu bringen, zu Analysieren und darüber nach zu denken was kann man dagegen tun. Auch ich habe das gemacht, ich habe mir alle Dinge aufgeschrieben und begonnen diese in einzelne Teile zu zerlegen, dann Stück für Stück zu beantworten und genau darüber nachzudenken was ich daran ändern könnte.

Es gibt die Möglichkeit es auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben
Schlaf raubende Gedanken sind wie kleine Kinder, die ständig nach Aufmerksamkeit verlangen. Es kommt einem so vor, als hätten sie Angst davor, vergessen oder ignoriert zu werden. So oft man auch über dieses und jenes grübelt, weil man da keinen Ausweg sieht – es gibt für Probleme, Sorgen, Zweifel Lösungen.

Wenn einem Gedanken unaufhörlich im Kopf herumspukt, dann ist es manchmal besser, ihn auf den nächsten Tag zu verschieben, ihn nicht zu vergessen und ihm dann die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.

Aufschreiben
Wenn wir unseren Gedanken nicht erlauben, frei zu sein, um sich entfalten zu können, dann nisten sie sich in unserem Verstand ein und schlagen Purzelbäume. Es ist dann besser man lässt die Gedanken frei, damit man auch vom Kopf her wieder frei wird. Eine Möglichkeit, unsere Gedanken fliegen zu lassen, ist alles niederzuschreiben, was uns geistig beschäftigt. Was ich ja schon seit einiger Zeit mit diesem Blog zum Beispiel mache.

Oft beschäftigen uns ganz einfache Dinge, die wir am nächsten Tag erledigen und vergessen können. Manchmal können diese Gedanken auch mit der Arbeit, einer neuen Projektidee oder einem Lebenswandel verbunden sein. Es kann sich bei diesen Gedanken auch um ein Gefühl handeln, das zum Vorschein kommen möchte. Oft handelt es sich dabei um ein schmerzliches Gefühl, hervorgerufen durch etwas, was uns zugestoßen ist.

Egal, wovon dieser Gedanke handelt, zuzulassen das er einen um den Schlaf bringt ist der falsche Weg. Am besten ist man schreibt diese Gedanken auf, um sich davon zu befreien, und wieder ein wenig ruhiger schlafen zu können. Wie früher da hatten viele ein Tagebuch, das ist auch eine Möglichkeit, es ist nicht notwendig alles im Internet zu machen, es gibt auch die offline Welt wie man so schön sagt. Auch wenn das Aufschreiben der Gedanken die Probleme nicht löst, so kann die dafür genommen Zeit genutzt werden, um sich selbst zu beruhigen und den Stress ein wenig zu kontrollieren.

Manche Angewohnheiten helfen vor dem Einschlafen
Manche Angewohnheiten, wie beispielsweise das Lesen, helfen uns beim Einschlafen. Lesen bereinigt unseren Verstand und wir können die Seele baumeln lassen. Bei häufigem Lesen eines Buches im Bett vor dem Schlafengehen empfängt unser Gehirn ein Signal, das ihm vermittelt, dass der Schlaf kurz bevorsteht, was wiederum hilft, beruhigter und gedankenfreier einzuschlafen.

Wenn wir aber unsere hell beleuchtete Mobiltelefone und Tablets vor dem Schlafen benutzen – auch wenn wir diese zum Lesen verwenden möchten – dann können wir schlechter einschlafen. Vermeide deshalb die Benutzung deines Handys direkt vor dem Einschlafen. Eine kurze Dusche mit warmem Wasser wirkt auch wunder.

Bei alle dem ist noch eines ganz wichtig, egal wie schwer die Gedanken und sorgen sind. Es gibt immer ein wenig Zeit, um sich darüber auszutauschen. Mit jemanden darüber reden kann auch vieles erleichtern.

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